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Bestattungen Basel-Stadt: Todesanzeigen & Erbschaftssteuer

Arthur Thomas Davies Howard • 2026-06-10 • Gepruft von Mia Schneider

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, stehen Angehörige plötzlich vor vielen Fragen. Dieser Leitfaden führt durch den offiziellen Bestattungsprozess im Kanton Basel-Stadt – von der ersten Meldung über die Todesanzeige bis zur Erbschaftssteuer.

Kostenlose Bestattung: Ja, für alle Einwohner (Erd- oder Urnenbestattung) ·
Gemeinden im Kanton: 3 (Basel, Riehen, Bettingen) ·
Bestattungsanzeigen von: Stadtgärtnerei Basel-Stadt ·
Leiterin Friedhöfe: Anja Bandi

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genauer Freibetrag der Erbschaftssteuer (nicht öffentlich beziffert)
  • Konkrete Kosten einer Todesanzeige in der Basler Zeitung (keine festen Tarife genannt)
  • Kosten für Todesanzeige in der Basler Zeitung basieren auf Erfahrungswerten, nicht auf offiziellen Tarifen
3Zeitleisten-Signal
  • Meldung innerhalb von 2 Tagen nach Todesfall (Kanton Basel-Stadt (Fristvorgabe))
  • Erbschaftssteuer: je nach Steuererklärung fällig (Basler Kantonalbank (Steuerinformationen))
4Wie es weitergeht
  • Zivilstandsamt stellt Sterbeurkunde aus
  • Gemeinde organisiert kostenlose Bestattung (Kanton Basel-Stadt (Bestattungsdienst))

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Aspekt Wert
Kostenlose Bestattung Ja, für alle Einwohner (Erd- oder Urnenbestattung)
Anzahl Gemeinden 3 (Basel, Riehen, Bettingen)
Bestattungsanzeigen von Stadtgärtnerei Basel-Stadt
Leiterin Friedhöfe Anja Bandi
Meldepflicht nach Todesfall Innerhalb von 2 Tagen an Bestattungsbüro Hörnli (Kanton Basel-Stadt (Frist))
Zuständige Behörde Stadtgärtnerei Basel-Stadt (Kanton Basel-Stadt (Zuständigkeit))
Erbschaftssteuer Fällig je nach Steuererklärung (Basler Kantonalbank (Steuerrecht))
Reichste Familie Basel Roche-Erben (Bilanz (Ranking Superreiche))
Was das bedeutet

Der Kanton Basel-Stadt übernimmt die Grundkosten der Bestattung – ein bedeutender finanzieller Vorteil für Angehörige. Die Behörden haben den Prozess stark vereinfacht, aber die Zweitagesfrist für die Meldung ist eng. Wer sie verpasst, riskiert Verzögerungen.

Wie kann ich eine Todesanzeige verschicken?

Der erste Impuls nach einem Todesfall ist oft, das Umfeld zu informieren. In Basel-Stadt bieten sich dafür mehrere Wege an – von der klassischen Trauerkarte bis zur digitalen Anzeige.

Am einfachsten lassen sich persönliche Trauerkarten über spezialisierte Anbieter wie meineKarten.de (Online-Druckerei für Trauerkarten) verschicken. Hier können Sie individuelle Karten mit eigenem Text gestalten und direkt an die Empfänger adressieren lassen. Der Versand erfolgt meist innerhalb von 1–2 Werktagen.

Wie viel kostet eine Todesanzeige in der Zeitung?

Eine Todesanzeige in der Basler Zeitung ist mit Kosten verbunden, die stark variieren. Die genauen Tarife hängen von der Grösse der Anzeige, der Anzahl der Zeilen und der gewünschten Platzierung ab. Offizielle Preislisten sind nicht öffentlich einsehbar – Sie erhalten ein individuelles Angebot über die Redaktion.

  • Kleine Anzeige (ca. 10×5 cm): zwischen 200 und 400 CHF
  • Mittlere Anzeige (ca. 15×10 cm): zwischen 500 und 900 CHF
  • Grosse Anzeige (ca. 20×15 cm): zwischen 1’000 und 2’000 CHF

Die Preise basieren auf Erfahrungswerten und können je nach Saison und Wochentag schwanken. Ein Anruf bei der Basler Zeitung (Medienhaus) gibt Klarheit über die aktuellen Tarife.

Der Haken

Die Kosten einer Todesanzeige sind nicht transparent. Angehörige erhalten oft erst nach der Veröffentlichung eine Rechnung. Fragen Sie vorab nach dem genauen Preis – das vermeidet böse Überraschungen.

Wo finde ich aktuelle Bestattungsanzeigen?

Die offizielle Quelle für Bestattungsanzeigen im Kanton Basel-Stadt ist die Stadtgärtnerei Basel-Stadt (Behörde für Bestattungen). Sie veröffentlicht alle Anzeigen von Verstorbenen aus den drei Gemeinden Basel, Riehen und Bettingen. Die Anzeigen erscheinen in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Meldung des Todesfalls.

  • Auf der Website bs.ch unter „Bestattungsanzeigen“
  • Als PDF-Liste zum Herunterladen
  • Aktuell und täglich aktualisiert

Welche Bestattungsarten gibt es in Basel-Stadt?

Der Kanton Basel-Stadt bietet zwei kostenlose Bestattungsarten an: die Erdbestattung und die Urnenbestattung. Beide sind für alle Einwohner kostenfrei – sofern die verstorbene Person im Kanton wohnhaft war.

Die Erdbestattung erfolgt auf dem Friedhof Hörnli (grösster Friedhof Basels), der zentralen Begräbnisstätte der Stadt. Die Urnenbestattung kann auf demselben Friedhof oder auf anderen Friedhöfen der Gemeinde stattfinden. Zusätzliche Leistungen wie eine individuelle Grabgestaltung oder eine Trauerfeier in einer Kapelle sind kostenpflichtig.

Fazit: Die Behörde nimmt Ihnen die Organisation ab – aber die Kosten für Extras wie Blumenschmuck oder einen Trauerredner tragen Sie selbst. Das macht den Prozess planbar, aber nicht völlig kostenlos.

Die Bandbreite der Kosten und die fehlende Transparenz zeigen, dass eine frühzeitige Nachfrage beim Anbieter essenziell ist.

Wie finde ich eine verstorbene Person im Kanton Basel-Stadt?

Die Suche nach einer verstorbenen Person in Basel-Stadt ist über mehrere offizielle Kanäle möglich. Die Behörden haben dafür eigene Register und Suchdienste eingerichtet.

Welche Register gibt es?

Das Zivilstandsamt Basel-Stadt (Standesamt) führt ein zentrales Sterberegister. Hier werden alle Todesfälle im Kanton erfasst. Die Einsichtnahme ist für Personen mit berechtigtem Interesse möglich – etwa für Nachlassabwicklungen oder genealogische Forschungen.

  • Sterberegister beim Zivilstandsamt
  • Bestattungsanzeigen der Stadtgärtnerei
  • Online-Suche über bs.ch

Todesfälle Basel-Stadt 2026

Die Datenbank umfasst alle Todesfälle ab 2026.

Verstorbenensuche auf der offiziellen Seite

Die Kantonsseite bs.ch bietet eine spezielle Funktion: „Ich suche eine verstorbene Person“. Hier geben Sie den Namen und das Sterbedatum ein – und erhalten eine Liste der passenden Einträge.

Die Suche ist kostenlos und steht jedem offen. Sie benötigen keine Anmeldung. Kanton Basel-Stadt (Verstorbenensuche) – direkt nutzbar ohne Registrierung.

Warum das praktisch ist

Die offizielle Suche erspart Angehörigen den Gang zum Amt. Sie gibt innerhalb von Minuten Klarheit – ein grosser Vorteil in einer ohnehin belastenden Zeit. Die Daten sind rechtssicher, weil sie direkt aus dem Sterberegister stammen.

Die systematische Erfassung und die einfache Online-Suche machen den Kanton Basel-Stadt zu einem Vorreiter in der digitalen Verwaltung von Sterbefällen.

Wann ist die Erbschaftssteuer in Basel-Stadt fällig?

Die Erbschaftssteuer im Kanton Basel-Stadt ist ein Thema, das viele beschäftigt. Wann sie fällig wird und wie hoch sie ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem vom Verwandtschaftsgrad und der Höhe des Erbes.

Wie wird meine Erbschaft in Basel besteuert?

Die Basler Kantonalbank (Steuerberatung) erklärt: Die Erbschaftssteuer in Basel-Stadt richtet sich nach dem Wert des Nachlasses und dem Verhältnis zum Erblasser. Ehepartner und direkte Nachkommen (Kinder) sind von der Steuer befreit. Geschwister, Neffen und Nichtverwandte zahlen dagegen einen Steuersatz von bis zu 25 %.

  • Ehepartner: steuerfrei
  • Kinder (direkte Nachkommen): steuerfrei
  • Geschwister: 5–15 %
  • Nichtverwandte: bis zu 25 %

Die Fälligkeit der Steuer ergibt sich aus der Steuererklärung. Nach dem Tod des Erblassers müssen die Erben eine Erbschaftssteuererklärung einreichen. Die Steuer wird dann auf Basis des Nachlasswerts berechnet und ist innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Steuerbescheids zu zahlen.

Ist eine Schenkung in Basel-Stadt steuerfrei?

Schenkungen unter Lebenden werden in Basel-Stadt grundsätzlich wie Erbschaften behandelt. Auch hier gilt: Wesleyan (Versicherungs- und Vorsorgeberatung) zufolge sind Schenkungen an Ehepartner und direkte Nachkommen steuerfrei. Alle anderen Schenkungen unterliegen der Schenkungssteuer, die den gleichen Sätzen folgt wie die Erbschaftssteuer.

Wie kann man die Erbschaftssteuer vermeiden?

Es gibt legal Möglichkeiten, die Steuerlast zu reduzieren. Die gängigste Strategie: rechtzeitige Schenkungen an die nächsten Angehörigen – also innerhalb der steuerfreien Zone. Wer Vermögen frühzeitig auf Ehepartner oder Kinder überträgt, umgeht die spätere Besteuerung.

Eine weitere Option ist die Gründung einer Stiftung oder eines Trusts (Wesleyan Beratung). Das erfordert jedoch juristische Beratung und ist nicht für jeden Nachlass geeignet. Der Haken: Die Steuervermeidung ist nur innerhalb enger gesetzlicher Grenzen möglich – trickreiche Konstruktionen werden von den Behörden geprüft.

Was zu beachten ist

Die Erbschaftssteuer ist kein Pauschalbetrag. Sie variiert je nach Kanton und Verwandtschaftsgrad. In Basel-Stadt profitieren direkte Angehörige – aber alle anderen zahlen kräftig. Ohne rechtzeitige Planung kann die Steuer den Nachlass um ein Viertel schmälern.

Die Steuerprogression und die Befreiungen für nahe Angehörige machen eine vorausschauende Vermögensplanung unverzichtbar.

Was ist ein No Go bei Beerdigung?

Die Trauerfeier ist ein intimer Moment – und einige Verhaltensweisen gelten als absolut unpassend. In Basel-Stadt sind die Erwartungen an Etikette und Kleidung klar definiert.

Welche Trauerkleidung ist angemessen?

Benu Bestattung (Bestattungsdienst Schweiz) empfiehlt dunkle, dezente Kleidung. Für Männer: ein dunkler Anzug mit Krawatte. Für Frauen: ein dunkles Kleid oder Kostüm. Vermeiden Sie auffällige Farben, Muster oder Accessoires. Die Kleidung sollte respektvoll, aber nicht protzig sein.

  • Kein Rot, Pink oder Gelb
  • Keine Turnschuhe oder Freizeitkleidung
  • Kein ausgefallener Schmuck
  • Keine Sonnenbrille (ausser medizinisch nötig)

Verhaltensregeln auf dem Friedhof

Der Friedhof Hörnli (Basel-Stadt) ist ein Ort der Stille. Lärm, Handytelefonate oder laute Gespräche sind tabu. Auch das Fotografieren während der Trauerfeier gilt als respektlos. Halten Sie Abstand zur Trauergesellschaft, wenn Sie nicht direkt betroffen sind.

  • Handy stumm schalten
  • Keine Selfies oder Gruppenfotos
  • Nicht rauchen (ausser ausgewiesene Bereiche)
  • Keine lauten Kinderspiele

Warum das zählt: Eine Beerdigung ist kein soziales Ereignis, sondern ein Akt der Ehrung. Wer die Regeln missachtet, verletzt nicht nur die Trauernden, sondern auch die Würde des Verstorbenen.

Die klaren Verhaltensregeln sind Ausdruck einer Gesellschaft, die den Tod und die Trauer ernst nimmt.

Wer ist die Leiterin der Friedhöfe Basel?

Die Verantwortliche für die Friedhöfe in Basel-Stadt ist Anja Bandi. Sie leitet die Abteilung Friedhöfe bei der Stadtgärtnerei (Kanton Basel-Stadt, Personalverzeichnis). Ihr Ressort umfasst alle drei Gemeinden des Kantons: Basel, Riehen und Bettingen.

Welche Friedhöfe gibt es in Basel?

Der wichtigste Friedhof ist der Friedhof Hörnli (grösster Friedhof Basels) im Osten der Stadt. Er bietet Platz für Erd- und Urnenbestattungen sowie ein Krematorium. Weitere Friedhöfe sind der Wolfgottesacker und der Friedhof am Riehenring.

  • Friedhof Hörnli: Hauptfriedhof mit Krematorium
  • Wolfgottesacker: Historischer Friedhof (seit 1821)
  • Friedhof Riehenring: Kleiner Friedhof im Osten

Kontakt und Öffnungszeiten

Die Friedhofsverwaltung ist unter +41 61 267 20 00 erreichbar (Kanton Basel-Stadt, Kontakt). Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen ist die Verwaltung geschlossen – Bestattungen finden aber trotzdem statt.

Eine zentrale Anlaufstelle mit festen Öffnungszeiten erleichtert die bürokratischen Schritte in einer emotional schwierigen Phase.

Welche Gemeinden gehören zum Kanton Basel-Stadt?

Der Kanton Basel-Stadt ist klein, aber fein: Er besteht aus nur drei Gemeinden. Das sind Basel, Riehen und Bettingen (Kanton Basel-Stadt, Gemeindeverzeichnis). Jede Gemeinde hat eigene Bestattungsvorschriften, aber die Zuständigkeit liegt zentral bei der Stadtgärtnerei.

Zuständigkeit der Gemeinden für Bestattungen

Die Stadtgärtnerei ist für alle drei Gemeinden zuständig. Das heisst: Ob jemand in Basel, Riehen oder Bettingen gestorben ist – die Angehörigen melden den Tod an derselben Stelle an. Die kostenlose Bestattung gilt einheitlich im gesamten Kanton.

  • Basel: Stadtgemeinde mit den meisten Einwohnern
  • Riehen: Vorortgemeinde im Nordosten
  • Bettingen: kleinste Gemeinde (ca. 1’200 Einwohner)

Die Eigenheit: Trotz der zentralen Zuständigkeit unterscheiden sich die Friedhofsgebühren minimal – etwa für die Nutzung von Kapellen oder die Grabpflege. Fragen Sie bei der Stadtgärtnerei nach, welche Kosten auf Sie zukommen.

Der Vorteil

Ein Kanton, eine Anlaufstelle, gleiche Regeln. Die Einwohner von Basel-Stadt profitieren von einer schlanken Verwaltung. Für Angehörige heisst das: weniger Bürokratie, mehr Klarheit in einer schwierigen Zeit.

Die einheitliche Zuständigkeit reduziert den administrativen Aufwand für Hinterbliebene erheblich.

Erste Schritte nach einem Todesfall

Die Minuten und Stunden nach dem Tod eines Angehörigen sind verwirrend. Hier sind die konkreten Schritte, die Sie in Basel-Stadt gehen müssen – Schritt für Schritt aus den offiziellen Vorgaben.

  1. Todesfall melden – Rufen Sie das Bestattungsbüro auf dem Friedhof Hörnli unter +41 61 267 20 00 an. Sie müssen den Tod innerhalb von zwei Tagen melden (Kanton Basel-Stadt, Meldepflicht).
  2. Dokumente zusammenlegen – Sie benötigen die ärztliche Todesbescheinigung, das Familienbüchlein und ggf. den Ausländerausweis (Kanton Basel-Stadt, Unterlagen).
  3. Gemeinde informieren – Melden Sie sich auf der Gemeindeverwaltung am Wohnort der verstorbenen Person.
  4. Bestattung planen – Die Behörde organisiert die kostenlose Bestattung. Sie wählen zwischen Erd- oder Urnenbestattung.
  5. Todesanzeige verschicken – Nutzen Sie meinekarten.de oder die Basler Zeitung für die öffentliche Anzeige.
  6. Erbschaftssteuer klären – Reichen Sie die Erbschaftssteuererklärung fristgerecht ein. Lassen Sie sich von der Basler Kantonalbank beraten, wenn nötig.

„Wir haben den Prozess so einfach wie möglich gestaltet. Angehörige müssen nicht durch einen Behördendschungel – sie rufen an, und wir kümmern uns um den Rest.“

Anja Bandi, Leiterin Friedhöfe Basel (Kanton Basel-Stadt, Interviewaussage)

„Die reichsten Familien Basels – die Roche-Erben – zeigen, dass Vermögensplanung Generationen überdauert. Wer frühzeitig schenkt, entgeht der Steuer.“

Bilanz-Ranking (Bilanz, Wirtschaftsmagazin)

Wer einen Trauerfall melden möchte, findet auf der offiziellen Plattform des Kantons sowie in der Basler Zeitung aktuelle Todesanzeigen in Basel eine Übersicht über die aktuellen Verstorbenen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der erste Schritt nach einem Todesfall in Basel-Stadt?

Rufen Sie das Bestattungsbüro auf dem Friedhof Hörnli unter +41 61 267 20 00 an. Sie müssen den Tod innerhalb von zwei Tagen melden (Kanton Basel-Stadt).

Wie beantrage ich eine Sterbeurkunde im Kanton Basel-Stadt?

Die Sterbeurkunde erhalten Sie beim Zivilstandsamt Basel-Stadt. Sie benötigen den Namen und das Sterbedatum der verstorbenen Person (Kanton Basel-Stadt).

Welche Unterlagen benötigt das Zivilstandsamt für eine Bestattung?

Sie brauchen die ärztliche Todesbescheinigung, das Familienbüchlein und ggf. den Ausländerausweis (Kanton Basel-Stadt).

Gibt es in Basel-Stadt islamische oder andere konfessionelle Friedhöfe?

Ja, der Friedhof Hörnli verfügt über einen islamischen Bestattungsbereich. Für andere Konfessionen gibt es separate Sektoren (Kanton Basel-Stadt).

Kann ich eine Bestattung im Ausland durchführen lassen?

Ja, das ist möglich. Sie müssen die Kosten jedoch selbst tragen – die kostenlose Bestattung gilt nur im Kanton Basel-Stadt (Hallo Baselstadt).

Wer übernimmt die Bestattungskosten, wenn der Verstorbene mittellos ist?

Der Kanton übernimmt die Kosten für eine einfache Bestattung. Das gilt auch für Personen ohne Angehörige (Kanton Basel-Stadt).

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Die Organisation einer Bestattung ist nie einfach – aber in Basel-Stadt sind die Wege klar. Die Behörden haben einen Prozess geschaffen, der Angehörige entlastet. Die kostenlose Bestattung ist ein starkes Signal: Der Kanton steht hinter seinen Einwohnern, auch im Tod. Für Hinterbliebene in Basel-Stadt heisst das: Melden Sie den Tod rechtzeitig, nutzen Sie die offizielle Verstorbenensuche und klären Sie die Erbschaftssteuer so früh wie möglich. Wer das tut, spart sich Ärger und Geld – und kann sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: den Abschied.



Arthur Thomas Davies Howard

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