Es beginnt harmlos: eine Nachricht von einer unbekannten Nummer, angeblich vom WhatsApp-Support, mit der Bitte um eine kurze Identitätsprüfung. Was wie eine Routine-Sicherheitsmaßnahme aussieht, entpuppt sich als die neueste Masche des Telefonbetrugs, bei der Betrüger mit einem sechsstelligen Code die Kontrolle über Ihr Konto übernehmen wollen.

Jährliche Betrugsfälle in Deutschland: Über 100.000 (BSI 2023) ·
Häufigste Masche: Verifizierungscode-Betrug ·
Schaden pro Fall (durchschnittlich): Mehrere Hundert Euro

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Betrüger verwenden sechsstellige Codes zur Kontoübernahme (Cybercrimepolice.ch)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt zuverlässig vor Kontoübernahme (Norton)
  • Verbraucherschützer warnen vor gefälschten Identitätsprüfungen (Focus)
2Was unklar ist
  • Ob bestimmte neue Maschen bereits in großem Umfang Schaden verursacht haben
  • Genauer Anteil der Identitätsprüfungs-Fakes an allen WhatsApp-Betrugsfällen
3Zeitleisten-Signal
  • 2023: Anstieg von WhatsApp-Betrugsfällen um 30% laut BKA
  • 2024: Erste Berichte über Masche mit gefälschter Identitätsprüfung (BKA)
  • 2025 (aktuell): Weitere Verbreitung des Fake-Verifizierungscodes und Anrufe von unbekannten Nummern (BKA)
4Wie es weitergeht
  • Steigende Fallzahlen bei Identitätsprüfungs-Fakes erwartet
  • Verstärkte Aufklärung durch Verbraucherschützer und Polizei notwendig

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Fakten zur aktuellen Betrugsmasche zusammen.

Wichtige Fakten zur WhatsApp-Betrugsmasche im Überblick
Fakt Details
Häufigste Masche 2024/2025 Verifizierungscode-Betrug (laut ComputerBild)
Offizielle Warnung Verbraucherschützer (Focus) warnen vor gefälschten Identitätsprüfungen
Empfohlene Sofortmaßnahme Passwort ändern und 2FA aktivieren (Swisscom)
Jährliche Fälle in DE Über 100.000 Betrugsfälle (BSI 2023)
Durchschnittlicher Schaden Mehrere Hundert Euro pro Fall

Welche ist die neueste Betrugsmasche auf WhatsApp?

Gefälschte Identitätsprüfung als neueste Masche

  • Betrüger geben sich als WhatsApp-Support aus und fordern einen sechsstelligen Code an (Cybercrimepolice.ch)
  • Die Masche der gefälschten Identitätsprüfung täuscht eine offizielle Aufforderung vor (Focus)
  • Im Jahr 2024/2025 vermehrt Fälle von Fake-Anrufen und Nachrichten mit angeblicher Identitätsbestätigung (Norton)

Die Taktik ist perfide: Die Betrüger schicken eine Nachricht, die aussieht, als käme sie offiziell von WhatsApp. Darin wird der Nutzer aufgefordert, einen sechsstelligen Code zur Identitätsprüfung einzugeben. Wer den Code teilt, gibt damit die Kontrolle über sein Konto preis. Die Cybercrimepolice.ch beschreibt genau diese Masche als eine der gefährlichsten aktuellen Betrugsformen.

Fazit: Die gefälschte Identitätsprüfung ist derzeit die gefährlichste WhatsApp-Masche. Nutzer, die den sechsstelligen Code weitergeben, verlieren sofort die Kontrolle über ihr Konto. Die Polizei: Niemals den Code an Dritte weitergeben.

Verifizierungscode-Betrug: So funktioniert er

  • Betrüger geben vor, versehentlich einen sechsstelligen Code erhalten zu haben (Cybercrimepolice.ch)
  • Bitten um Rücksendung des Codes, um das Konto auf ihr Gerät zu übertragen
  • Damit wird das Konto auf das Gerät der Betrüger übertragen

Der Verifizierungscode-Betrug folgt einem einfachen, aber effektiven Schema: Der Betrüger schreibt eine Nachricht wie „Hallo, ich habe versehentlich deinen Code bekommen, kannst du ihn mir bitte zurückschicken?” Wer darauf eingeht, hat sein Konto innerhalb von Sekunden verloren. Swisscom warnt explizit vor dieser Masche und rät, den Code niemals weiterzugeben.

Das Problem

Der Verifizierungscode ist der einzige Schutz, der verhindert, dass ein Unbefugter auf Ihr WhatsApp-Konto zugreift. Wer ihn teilt, gibt faktisch die Hoheit über seine gesamte Kommunikation ab. Für Betrüger ist dies die einfachste Methode, um an Nachrichten, Fotos und Kontakte zu gelangen.

Aktuelle Warnungen von Verbraucherschützern

  • Focus und ComputerBild warnen regelmäßig vor neuen Maschen
  • Verbraucherzentralen in Deutschland veröffentlichen aktuelle Warnhinweise
  • Polizei und BSI informieren auf ihren Portalen über Betrugsmaschen (BSI)

Die Verbraucherzentrale hat eine spezielle Rubrik für WhatsApp-Betrug eingerichtet. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) listet die aktuellen Maschen auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Die Warnungen sind eindeutig: Wer eine Nachricht von einem angeblichen WhatsApp-Support erhält, sollte diese sofort als Betrug erkennen.

Die Implikation: Die offiziellen Stellen arbeiten eng zusammen, um die Bevölkerung zu schützen. Doch der beste Schutz ist die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen. Wer die Muster kennt, kann Betrugsversuche sofort erkennen.

Kann man über WhatsApp betrogen werden?

Übersicht der gängigen WhatsApp-Betrugsmaschen

  • Ja, WhatsApp-Betrug ist weit verbreitet und umfasst verschiedene Methoden (Norton)
  • Laut BSI steigen die Fallzahlen stetig (BSI)
  • Norton listet 12 aktuelle WhatsApp-Scams, darunter Fake-Verifizierung und Spoofing (Norton)

Die Antwort ist ein klares Ja. WhatsApp-Betrug ist keine Seltenheit mehr, sondern ein Massenphänomen. Norton listet nicht weniger als 12 verschiedene, aktuelle WhatsApp-Scams auf. Neben dem Verifizierungscode-Betrug gehören Phishing-Links, gefälschte Gewinnspiele und die Masche mit dem angeblichen Verwandten in Not zu den häufigsten Methoden.

Kernerkenntnis: WhatsApp-Betrug betrifft Zehntausende Nutzer jährlich. Die Bandbreite der Maschen ist groß – von einfachen Phishing-Versuchen bis hin zu komplexen Social-Engineering-Attacken.

Phishing-Nachrichten mit Links

  • Eine erste Nachricht von einer unbekannten Nummer mit direktem Link ist besonders verdächtig (Avira)
  • Nachrichtentexte mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern können auf Betrug hindeuten (Avira)
  • Unbekannte Nummern sollten nicht automatisch als vertrauenswürdig behandelt werden (Norton)

Phishing-Nachrichten sind oft schwer zu erkennen. Sie nutzen das Vertrauen der Nutzer aus, indem sie sich als bekannte Unternehmen oder Bekannte ausgeben. Avira betont, dass jede Nachricht mit einem Link von einer unbekannten Nummer ein starkes Warnsignal ist. Wer auf den Link klickt, riskiert, dass seine Daten gestohlen werden.

Gefälschte Gewinnspiele und Abofallen

  • Gewinnspiele, die persönliche Daten abfragen, sind in der Regel Betrug
  • Abofallen locken mit kostenlosen Diensten, die später kostenpflichtig werden
  • Verbraucherschützer raten zur Vorsicht bei unaufgeforderten Gewinnbenachrichtigungen (Verbraucherzentrale)

Gewinnspiele sind eine weitere beliebte Masche. Wer eine Nachricht erhält, in der er einen Preis gewonnen hat, ohne je daran teilgenommen zu haben, sollte misstrauisch werden. Die Verbraucherzentrale warnt: Hinter solchen Nachrichten steckt fast immer der Versuch, an persönliche Daten oder Bankinformationen zu gelangen.

Der gemeinsame Nenner aller Maschen: Sie spielen mit der Gutgläubigkeit der Nutzer. Wer sich dieser Tatsache bewusst ist, hat bereits einen wichtigen Schutzmechanismus entwickelt.

Ist es ein Virus, wenn man auf WhatsApp von einer unbekannten Nummer schreibt oder anruft?

Unterschied zwischen Virus, Phishing und Betrug

  • Ein bloßer Anruf oder eine Nachricht überträgt in der Regel keinen Virus auf das Smartphone (Norton)
  • Gefahr besteht beim Klicken auf Links oder Herunterladen von Dateien
  • Betrüger nutzen Social Engineering, um an persönliche Daten zu gelangen

Diese Frage beschäftigt viele Nutzer. Die beruhigende Antwort: Ein bloßer Anruf oder eine Nachricht überträgt in der Regel keinen Virus. Norton erklärt, dass die eigentliche Gefahr erst dann entsteht, wenn der Nutzer einen Link anklickt oder eine Datei herunterlädt. Die Betrüger setzen auf Social Engineering – die Manipulation menschlichen Verhaltens.

Der Haken

Kein Virus – aber große Gefahr: Wer auf eine WhatsApp-Nachricht antwortet, gibt dem Betrüger die Bestätigung, dass die Nummer aktiv ist. Dies kann zu weiteren, gezielteren Angriffen führen. Die Devise lautet: Nicht antworten, sondern blockieren.

Risiken beim Antworten auf unbekannte Nummern

  • Gefälschte Profilbilder können mit Bildersuche geprüft werden, aber KI-generierte Bilder können die Rückwärtssuche wirkungslos machen (ExpressVPN)
  • Unbekannte Nummern sollten nicht automatisch als vertrauenswürdig behandelt werden, selbst wenn Profilbild und Name plausibel wirken (Norton)
  • Sensible Daten sollten nicht über WhatsApp an Fremde gesendet werden (Avira)

Das Antworten auf eine unbekannte Nummer birgt vor allem ein Risiko: Es signalisiert dem Betrüger, dass er eine aktive Nummer gefunden hat. ExpressVPN weist darauf hin, dass selbst vermeintlich harmlose Antworten die Tür für weitere Angriffe öffnen können.

Kann ein Anruf allein Schaden verursachen?

  • Ein bloßer Anruf überträgt keinen Virus
  • Gefahr besteht beim Annehmen von Anrufen mit anschließender Zahlungsaufforderung
  • Betrüger nutzen Anrufe, um Druck aufzubauen und Schnelligkeit zu erzwingen

Allein durch einen Anruf kann kein Schaden auf dem Smartphone entstehen. Das BSI bestätigt, dass die Gefahr nicht im Anruf selbst liegt, sondern in dem, was danach passiert. Wer während eines Anrufs aufgefordert wird, eine Zahlung zu tätigen oder persönliche Daten preiszugeben, sollte sofort auflegen.

Der Kern: Technische Hürden sind heute niedriger als menschliche. Die Betrüger setzen nicht auf komplexe Virus-Programme, sondern auf die Manipulation von Menschen.

Was tun bei einer Fake WhatsApp Nachricht?

Schritt-für-Schritt-Anleitung bei Betrugsverdacht

  • Nicht auf die Nachricht antworten oder Links öffnen (Avira)
  • Den Absender blockieren und bei WhatsApp melden (Avira)
  • Eigenes Konto durch Ändern des Passworts und Aktivieren der 2FA sichern

Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte folgende Schritte befolgen:

  1. Nicht antworten: Keine Reaktion auf die Nachricht. Kein Link anklicken, keine Datei herunterladen.
  2. Blockieren: Die Nummer blockieren und bei WhatsApp melden.
  3. Passwort ändern: Das WhatsApp-Passwort umgehend ändern.
  4. 2FA aktivieren: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten, falls noch nicht geschehen.

Avira empfiehlt zudem, Screenshots der Nachricht zu machen und diese bei der Polizei zu melden. Die Postbank rät Betroffenen, die Kontaktaufnahme nicht zu löschen, da sie als Beweismaterial dient.

Was das bedeutet: Ein strukturiertes Vorgehen ist entscheidend. Wer die vier Schritte konsequent umsetzt, minimiert den möglichen Schaden erheblich.

Nachricht nicht beantworten und Blockieren

  • Bei Verdacht auf Betrug sollen Kontakte blockiert werden (Avira)
  • WhatsApp-Nachrichten können über die Funktion “Kontakt melden” an WhatsApp gemeldet werden (Avira)
  • In Deutschland wird zusätzlich die Meldung an die Bundesnetzagentur empfohlen (Postbank)

Das Blockieren des Kontakts ist der erste und wichtigste Schritt. Danach sollte die Nachricht über die integrierte Funktion “Kontakt melden” an WhatsApp weitergeleitet werden. Die Postbank empfiehlt zusätzlich, den Vorfall bei der Bundesnetzagentur zu melden, um die Nummer sperren zu lassen.

Passwort ändern und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

  • Nach einem Betrugsverdacht sollen Passwörter geändert und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet werden (Avira)
  • Die Zwei-Schritt-Verifizierung wird als zusätzlicher Schutz für WhatsApp empfohlen (ExpressVPN)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt zuverlässig vor Kontoübernahme (Norton)

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist der effektivste Schutz gegen Kontoübernahme. Norton betont, dass 2FA zuverlässig verhindert, dass Betrüger mit dem gestohlenen Verifizierungscode auf das Konto zugreifen können. ExpressVPN empfiehlt die Einrichtung der Zwei-Schritt-Verifizierung als Standard-Schutzmaßnahme.

Was das bedeutet: Mit der 2FA haben Betrüger selbst mit dem richtigen Verifizierungscode keine Chance. Sie ist der entscheidende Schutzschild gegen die Identitätsprüfungs-Masche.

Handlungsanweisung: Wer eine Fake-Nachricht erhält, sollte die vier Schritte befolgen: nicht antworten, blockieren, Passwort ändern, 2FA aktivieren. Wer dies tut, hat die Kontrolle über sein Konto wiederhergestellt.

Kann WhatsApp über die Telefonnummer gehackt werden?

Wie Hacken mit Telefonnummer funktioniert

  • Ja, Hacker können versuchen, mittels der Telefonnummer den Verifizierungscode abzufangen (Cybercrimepolice.ch)
  • SIM-Swapping ermöglicht Übernahme der Telefonnummer auf eine andere SIM
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung und PIN schützen vor unbefugtem Zugriff

Die Telefonnummer allein reicht nicht aus, um ein WhatsApp-Konto zu hacken. Allerdings ist sie der erste Schritt für Betrüger. Die Cybercrimepolice.ch erklärt, dass Hacker den Verifizierungscode abfangen können, indem sie sich als der rechtmäßige Nutzer ausgeben. SIM-Swapping ist eine besonders perfide Methode, bei der die Telefonnummer auf eine andere SIM-Karte übertragen wird.

SIM-Swapping und SMS-Code-Abfangen

  • SIM-Swapping ermöglicht Übernahme der Telefonnummer auf eine andere SIM
  • Der SMS-Code wird dann auf dem Gerät des Betrügers empfangen
  • Schutz durch PIN bei der Mobilfunkanbieter und 2FA

SIM-Swapping funktioniert, indem der Betrüger beim Mobilfunkanbieter eine neue SIM-Karte für die Nummer des Opfers beantragt. Gelingt dies, erhält der Betrüger alle SMS-Nachrichten – einschließlich des WhatsApp-Verifizierungscodes. Das BSI empfiehlt, bei Mobilfunkanbietern eine zusätzliche PIN zu hinterlegen, die für solche Änderungen erforderlich ist.

Schutzmaßnahmen gegen Kontoübernahme

  • WhatsApp-Nutzer sollen niemals den sechsstelligen Registrierungscode oder Verifizierungscode weitergeben (Sicherheitsvideo auf YouTube)
  • Wenn ein WhatsApp-Account gestohlen wurde, sollen Kontakte per SMS informiert werden (Postbank)
  • Betroffene sollen Chatverläufe, Screenshots und Anrufdaten sichern und bei der Polizei Anzeige erstatten (Avira)

Die Schutzmaßnahmen sind klar: Niemals den Verifizierungscode weitergeben, eine PIN beim Mobilfunkanbieter hinterlegen und die 2FA aktivieren. Sollte das Konto dennoch gestohlen werden, rät die Postbank, alle Kontakte per SMS zu informieren, um weitere Schäden zu verhindern.

Fazit: Die bloße Telefonnummer allein reicht für einen Hack nicht aus. Der Verifizierungscode ist der Schlüssel – wer ihn schützt, schützt sein Konto. Die Postbank: Kontakte per SMS informieren, wenn der Account gestohlen wurde. Avira: Screenshots sichern und Anzeige erstatten.

Wie schützt man sein WhatsApp-Konto dauerhaft?

Was sollte man bei WhatsApp nie verschicken?

  • Keine persönlichen Daten, Passwörter oder Zahlungsinformationen über WhatsApp teilen (Avira)
  • Fotos mit sensiblen Inhalten (Ausweise, Kreditkarten) niemals verschicken (Focus)
  • Sensible Daten sollten nicht über WhatsApp an Fremde oder neue Nummern gesendet werden (Avira)

Avira ist deutlich: Persönliche Daten, Passwörter und Zahlungsinformationen haben auf WhatsApp nichts verloren. Focus warnt zudem vor dem Versenden von Fotos, die Ausweise oder Kreditkarten zeigen. Diese können von Betrügern für Identitätsdiebstahl genutzt werden.

Sicherheitseinstellungen in WhatsApp

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren (ExpressVPN)
  • Profilbild und Status nur für Kontakte sichtbar machen
  • Letzter-Sehen-Status auf “Niemand” oder “Meine Kontakte” stellen

WhatsApp bietet zahlreiche Sicherheitseinstellungen, die genutzt werden sollten. ExpressVPN empfiehlt, die Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Maßnahme zu aktivieren. Darüber hinaus sollten Profilbild, Status und der “Zuletzt online”-Zeitstempel nur für Kontakte sichtbar sein.

Regelmäßige Updates und Sensibilisierung

  • Aktuelle Version von WhatsApp nutzen (Avira)
  • Verdächtige Nachrichten ignorieren und melden
  • Unbekannte Nummern sollten nicht automatisch als vertrauenswürdig behandelt werden (Norton)

Regelmäßige Updates sind ein einfacher, aber effektiver Schutz. Avira betont, dass jede neue Version Sicherheitslücken schließt, die von Betrügern ausgenutzt werden könnten. Zudem ist Sensibilisierung der Schlüssel: Wer die Muster der Betrüger kennt, kann sie schneller erkennen.

Der Trade-off ist klar: Ein bisschen Vorsicht und regelmäßige Updates wiegen leicht gegen die möglichen Schäden, die ein gekapertes WhatsApp-Konto verursachen kann. Für WhatsApp-Nutzer in Deutschland gilt: Wer die Sicherheitseinstellungen einmal richtig eingestellt hat, muss sich kaum noch Sorgen machen.

Fazit: Der dauerhafte Schutz des WhatsApp-Kontos ist einfach: 2FA aktivieren, sensible Daten nie teilen und Updates installieren. Norton: Unbekannte Nummern nie vertrauen. Avira: Verdächtige Nachrichten melden. Die Mühe lohnt sich – für alle, die WhatsApp regelmäßig nutzen.

Zeitleiste: Die Entwicklung des WhatsApp-Betrugs

  • 2023: Anstieg von WhatsApp-Betrugsfällen um 30% laut BKA
  • 2024: Erste Berichte über Masche mit gefälschter Identitätsprüfung
  • 2025 (aktuell): Weitere Verbreitung des Fake-Verifizierungscodes und Anrufe von unbekannten Nummern

Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Die Betrugsmaschen werden raffinierter und zielen immer stärker auf die Identität der Nutzer ab. Das BKA verzeichnete bereits 2023 einen massiven Anstieg der Fallzahlen. Seit 2024 ist die gefälschte Identitätsprüfung die dominierende Masche. Der Trend setzt sich 2025 fort, mit immer neuen Varianten.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Betrüger verwenden sechsstellige Codes zur Kontoübernahme (Cybercrimepolice.ch)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt zuverlässig vor Kontoübernahme (Norton)
  • Verbraucherschützer warnen vor gefälschten Identitätsprüfungen (Focus)

Was unklar bleibt

  • Ob bestimmte neue Maschen bereits in großem Umfang Schaden verursacht haben
  • Genauer Anteil der Identitätsprüfungs-Fakes an allen WhatsApp-Betrugsfällen

Während vieles bekannt ist, gibt es noch offene Fragen. Die Dunkelziffer bei WhatsApp-Betrug ist vermutlich hoch, da viele Fälle nicht gemeldet werden. Zudem ist unklar, wie sich die neuen Maschen in Zukunft entwickeln werden.

Zitate von Experten

„Betrüger geben vor, versehentlich einen sechsstelligen Code geschickt zu haben, und bitten dann um Rücksendung.”

– Cybercrimepolice.ch

„Sensible Daten wie Bankinformationen, Passwörter, Ausweiskopien oder persönliche Dokumente sollten nicht über WhatsApp an Fremde oder neue Nummern gesendet werden.”

– Avira

„Unbekannte Nummern sollten nicht automatisch als vertrauenswürdig behandelt werden, selbst wenn Profilbild und Name plausibel wirken.”

– Norton

„Verbraucherschützer warnen vor dem Versenden von Fotos mit persönlichen Daten über WhatsApp.”

– Focus

Die Stimmen der Experten sind eindeutig: Der beste Schutz ist Vorsicht und Wissen. Wer die Taktiken der Betrüger kennt, kann sie schneller durchschauen.

Fazit: Die Konsequenz für jeden WhatsApp-Nutzer

Die gefälschte Identitätsprüfung ist keine harmlose Verwechslung, sondern ein gezielter Angriff auf Ihr digitales Ich. Für WhatsApp-Nutzer in Deutschland ist die Botschaft klar: Teilen Sie niemals Ihren Verifizierungscode, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und behandeln Sie jede unaufgeforderte Nachricht von einer unbekannten Nummer mit Misstrauen. Die Entscheidung ist einfach: Ein paar Minuten für die Sicherheitseinstellungen – oder das Risiko, Ihr gesamtes Konto zu verlieren.

Ein aktueller Bericht über Telefonbetrug WhatsApp Identitätsprüfung zeigt, wie Betrüger mit gefälschten Identitätsprüfungen an Ihre Daten gelangen.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich eine gefälschte Identitätsprüfung auf WhatsApp?

Eine gefälschte Identitätsprüfung erkennen Sie daran, dass Sie aufgefordert werden, einen sechsstelligen Code einzugeben oder weiterzuleiten. Offizielle WhatsApp-Nachrichten enthalten nie solche Aufforderungen. Weitere Warnsignale sind Rechtschreibfehler und die Verwendung von Zeitdruck.

Was ist der Verifizierungscode-Betrug und wie kann ich mich schützen?

Beim Verifizierungscode-Betrug geben Betrüger vor, versehentlich einen Code erhalten zu haben, und bitten um Rücksendung. Wer den Code teilt, gibt die Kontrolle über sein Konto ab. Schützen können Sie sich, indem Sie den Code niemals weitergeben und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.

Kann ein WhatsApp-Anruf von einer unbekannten Nummer gefährlich sein?

Ein bloßer Anruf überträgt in der Regel keinen Virus. Die Gefahr besteht erst dann, wenn Sie während des Anrufs aufgefordert werden, einen Link zu öffnen, eine Datei herunterzuladen oder persönliche Daten preiszugeben.

Was soll ich tun, wenn ich einen sechsstelligen Code von WhatsApp erhalten habe?

Wenn Sie unerwartet einen sechsstelligen Code von WhatsApp erhalten, geben Sie ihn niemals weiter. Ändern Sie umgehend Ihr WhatsApp-Passwort und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Blockieren Sie den Absender, falls es sich um eine Betrugsmasche handelt.

Ist es sicher, Fotos von Ausweisen oder Kreditkarten per WhatsApp zu verschicken?

Nein, es ist nicht sicher. Fotos von Ausweisen, Kreditkarten oder anderen persönlichen Dokumenten sollten niemals über WhatsApp verschickt werden. Sie können von Betrügern für Identitätsdiebstahl genutzt werden.

Wie aktiviere ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung in WhatsApp?

Öffnen Sie WhatsApp, gehen Sie zu Einstellungen > Konto > Bestätigung in zwei Schritten und tippen Sie auf “Aktivieren”. Legen Sie eine sechsstellige PIN fest und hinterlegen Sie optional eine E-Mail-Adresse zur Wiederherstellung.

Welche aktuellen Betrugswarnungen gibt es für WhatsApp?

Aktuell warnen Verbraucherschützer und Sicherheitsexperten vor der Masche der gefälschten Identitätsprüfung, dem Verifizierungscode-Betrug sowie vor Phishing-Nachrichten mit Links. Auch gefälschte Gewinnspiele sind weiterhin verbreitet.